joachim walz            -----          -----

























SCHÖN  DASS   SIE BEI DER AUSSTELLUNG-"KAISERSTÜHLE-KAISERSTUHL"  IN DER HISTORISCHEN ALBERT-SCHULE FÖRDERSCHULE IHRINGEN  SO ZAHLREICH ERSCHIENEN SIND!



 



DIE ACHT STÜHLE SIND BIS ZUM ENDE DER PFINGSTFERIEN IM LANDRATSAMT BREISGAU HOCHSCHWARZWALD BEIM FREIBURGER STADTGARTEN ZU SEHEN
ICH DANKE FRAU LANDRÄTIN STÖRR-RITTER UND HERRN SCHULAMTSDIREKTOR GÜNTHER HERZ



 




ICH WÜRDE MICH SEHR FREUEN WENN SIE BEI DER FEIERLICHEN ÜBERGABE VON "FOURCHETTE" AM 3.JUNI UM 19.00 UHR DABEI WÄREN - LANDESAKADEMIE BAD WILDBAD ICH DANKE HERRN DIREKTOR HELMUT NAGEL




 



Hesse 
 
Aus einem unveröffentlichten Brief vom 28.3.1963
 
Letzten       Endes    muss   alle           Kunst,        ihre Daseinsberechtigung daran erweisen, dass sie     nicht nur Vergnügen macht, sondern auch direkt ins  Leben wirkt, als Trost, als Klärung, als Mahnung, als     Hilfe und Stärkung beim Bestehen des  Lebens     und beim Überwinden                     des                       Schweren.
 












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Der Initiator und Gründer der Löffinger Kunstvereins, Joachim Walz, gehört zu den renommierten Künstlern der Region. Seine Assemblagen "Neunerzyklus", stellt er derzeit im Rathaus von Denzlingen aus.
Kerdraon

Der Hauptinitiator des Kunstvereins Löffingen, Joachim Walz, der den Kunstschaffenden und Kunstinteressierten der Baarstadt vor einigen Jahren mit der Gründung des Vereins eine breite Plattform geschaffen hat, präsentiert seine neuesten Werke in verschiedenen Ausstellungen. Derzeit sind im Rathaus von Denzlingen bei Freiburg dreißig seiner Werke zu sehen.


Der freischaffende Künstler, der lange Jahre in der Löffinger Hauptschule als Kunst- und Werklehrer arbeitete, hat sich zwischenzeitlich bei den freien Kunstschaffenden in der Region etabliert. Einige der Unikate des jetzt in Denzlingen lebenden Künstlers offerieren sich den Kunstinteressierten in öffentlichen Gebäuden, wie beispielsweise im Regierungspräsidium Freiburg, in der Uniklinik oder im Museum für neue Kunst der Breisgaustadt. Der heute über die Region hinaus bekannte Künstler arbeitet immer noch im Schulbereich. Allerdings in Ihringen am Kaiserstuhl, wo er an der Albert-Schule in der Förderschule Kinder in Kunst und Werken unterrichtet. "Mir macht die Arbeit mit Kindern unwahrscheinlich viel Spaß, weil sie so begeistert sind und unvoreingenommen an die Kunstobjekte herangehen", unterstreicht er.


Gesprächsstoff bot Walz durch das vor einigen Monaten entstandene Kunstobjekt "Anne Frank". Mit sieben Schülern der Förderklasse entstand die ganz in weiß gehaltene Gipsfigur des jüdischen Mädchens. Am Schreibtisch vor dem Tagebuch sitzend, schreibt Anne, die sich einige Jahren vor den Nazis versteckt hielt und später im KZ starb, ihr Leid auf, das sie ertragen musste. Unzählige Gipsbinden waren notwendig, um das ungewöhnliche, zum Nachdenken anregende Kunstwerk zu schaffen. Auch Kultusminister Helmut Rau besuchte Ihringen, um sich das Kunstobjekt, welches unter den Händen von den Schülern und ihrem Lehrer entstand, anzusehen.


Walz, der 1956 in Karlsruhe geboren wurde, hatte diese Idee, um den Kindern die Geschichtsaufarbeitung zu erleichtern. Er arbeitet aber nicht nur mit Kindern und Jugendlichen. Die effektivsten Schaffensphasen hat er, wenn Ferien sind. "Dann kann es sein, dass ich tagelang arbeite, denn dann hat ein Lehrer wirklich Zeit", verrät Walz, der vor Ideen sprüht.


So inspirierte ihn ein Hessezitat zu einer Brillenassemblage, wozu er die für Hesse typische Nickelrundbrille und Fotos des Schriftstellers einarbeitete. Zu bewundern ist die Assemblage im Schaufenster von Brillen Nosch in Freiburg. Eine bereits in Löffingen entstandene Assemblage, für die der Künstler alte Besteckgabeln aus dem Dornröschenschlaf holte, um sie in das Kunstwerk einzubringen, wird Ende Mai in Wildbad an den Leiter der Landesakademie der Lehrer, Helmut Nagel, übergeben. "Meine Kunst ist der Versuch mit einfach Zeichen, Farben und Formen mehr zu sagen als tausend Worte", versucht Walz seine Kunst näher zu bringen.


Dabei gelingt es ihm sehr gut, gegebene vorhandene Konstellationen zu erkennen und in die Bildgestaltung aufzunehmen. "Es ist so, wie wenn Perlen oder Würfel geworfen werden und jedes Mal ein neuer Zusammenhang entsteht", verdeutlicht er weiter. Von Zufallsoperationen, improvisatorisch wie kombinatorisch, geht für den Künstler ein großer Reiz aus, den er als klassisches Umsetzen von Bildaufbau und Komposition-, Farb- und Formenlehre bezeichnet und für ihn zum Element wird. Vor allen Dingen strebt er in seinen Werken ein formal-technologisches perfektes Montieren von Elementen an, sowohl als Thermoplastik oder auch andere Mittel.


Im Denzlinger Rathaus sind die "Neunerbilder" von Walz zu sehen. Sie sind im übertragenen Sinne das Werden eines Lebens, das Heranreifen und Menschwerden. "Es ist schwanger gehen mit der These Theorie-Idee-Projekt", erklärt er seinen neuen Kunstzyklus, bei dem auch der Zollstock eine große Rolle spielt.


In seiner Eigenschaft als Pädagoge versucht Walz alles leicht und verständlich zu gestalten und seine 35-jährige Erfahrung als Kunstschaffender und die damit verbundene Entwicklung spielt natürlich eine große Rolle.














 








Was       ich      Ihnen   präsentiere    -  man      will     ja  immer   ALLES 

























  irgendwo      einordnen -  ist    ein     FAUVISTISCHER        NEODADAISMUS




















 




















 




















der französische surrealist, maler und filmemacher cocteau sagte einmal: die kunst ist nicht dazu da, wissen zu vermehren, sondern dazu da, einen reiz auszuüben."




















ein anderer berühmter franzose lautreamont formulierte damals: "surrealismus ist das zusammentreffen einer schreibmaschine und eines regenschirmes auf einem seziertisch und das ist poesie".




















so gesehen verdanken die werke von walz - diese materialbilder und objekte dem surrealismus viel, der seine wurzeln ja schon am anfang des 20.jahrhunderts hatte in der metaphysischen malerei chiricos, im futurismus oder in der collage des dadaismus.




















damals bürgerschreck und unerhörter tabubruch, hat sich das materialbild, das objekt, die materialplastik, längst zu führenden kunstgattungen entwickelt, bis hin zu materialinstallationen, land-art und anderem.




















es ist die zeit der unumstößlichen wahrheiten,  nicht mehr.




















holz ist das bevorzugte material von walz.




















es hält die beziehung zur natur aufrecht, selbst in gesägtem oder verformtem zustand.




















in den materialcollagen von walz ordnem sich, scheinbar zufällig zusammenkommende gegenstände in einem strengen ordnungsprinzip. senkrechten, achsen, symmetrien, raster




















walz trägt diese dinge zusammen und ordnte sie




















mit der intention, dass es verstanden werden kann.




















wie seine form ist auch seine farbgebung voller bedeutung.




















farbsymbolik statt farboptik.häufig gebrauchte gelb-orange-rottöne symbolisieren energie, feuer, wärme, blut.




















blau-grün ist tiefe, weite, wasser, kälte, das göttliche.




















die farben selbst sind energien, in ihren substanzen sind energien gespeichert.




















weiss, häufig als gipsbildnerisches material, symbolisiert verzicht auf farbe, leere, ist so verkörperung des numinosen, des unaussprechbaren.




















 




















ich komme zum schluss: das reden über kunst klärt das rätsel der kunstwerke letztlich nicht auf - und das ist gut so - eröffnungsreden versuchen, ein wenig licht in die sache zu bringen, die sich eigentlich rationalem ergründen entzieht.




















es ist so, als ob der betrachtete gegenstand jeder beschreibung spottet.




















versuchen wir es also mit gedult, neugier, offenheit und intuition.




















ich bin sicher, dass uns das eine oder andere bild entgegenkommen wird.




















 




















 auszüge einer eröffnungsrede von dieter göltenboth




















"Der Aufbruch" (1936) f-kafka





Ich befahl mein Pferd aus dem Stall zu holen. Der Diener verstand mich nicht. Ich ging selbst in den Stall, sattelte mein Pferd und bestieg es. In der Ferne hörte ich eine Trompete blasen, ich fragte ihn, was das bedeute. Er wußte nichts und hatte nichts gehört. Beim Tore hielt er mich auf und fragte: "Wohin reitest du, Herr?" "Ich weiß es nicht", sagte ich, "nur weg von hier, nur weg von hier. Immerfort weg von hier, nur so kann ich mein Ziel erreichen." "Du kennst also dein Ziel?" fragte er. "Ja", antwortete ich, "ich sagte es doch: ,Weg-von-hier`, das ist mein Ziel." "Du hast keinen Eßvorrat mit", sagte er. "Ich brauche keinen", sagte ich, "die Reise ist so lang, daß ich verhungern muß, wenn ich auf dem Weg nichts bekomme. Kein Eßvorrat kann mich retten. Es ist ja zum Glück eine wahrhaft ungeheure Reise."





 





 




































WAS SIE  SEHEN - WENN   SIE ( links oben) - Werke ANKLICKEN -SIND   ARBEITEN -DIE MEIST IN    "KREATIVEN PHASEN"  UM    -DIE - OSTERN Und in DER
WEIHNACHTSZEIT     -        entstanden - sind - kein -    Wunder     -    denn -   dann          sind   und  waren      SCHUL-ferien - und    der         KOPF     eines      Lehrers  ist     frei     für     "ANDERE DINGE"






















Meine "KUNST" ist der Versuch mit einfachen Zeichen, Farben und Formen mehr zu sagen - als tausend Worte























die meisten Arbeiten sind eingebunden in die ALEATORIK das heißt gegebene / vorhandene Konstellationen werden erkannt und in die Bildgestaltung aufgenommen
























so wie man Perlen oder WÜRFEL wirft und jedesmal ein NEUER Zusammenhang entsteht - Von dieser ZUFALLSOPERATION -  improvisatorisch wie kombinatorisch geht ein ungeheuerer REIZ oder STIMULUS  aus ---Für Betrachter und Kunstschaffenden
























ausgehend von einer strengen Formalästhetik - dem klassischen Umsetzen von BILDAUFBAU / KOMPOSITION - Farb und Formenlehre und der eigenen Entwicklung einer SEMIOTIK - was ich gerne als ELEMENTE bezeichne

























Angestrebt wird in allen WERKEN ein formal - technologisch perfektes Montieren von Elementen - sei es Thermoplasik oder Andere Mittel.  
























zu meiner SEMIOTIK :
























Neunerbilder - die Zahl des TRAGENS eines neuen werdenden LEBENS im  

























                                   übertragenen Sinne - Heranreifen und Menschwerden     





















 





















 





















  schwanger gehen mit einer " These - Theorie -Idee - Projekt "  

























Zollstock -        das klar Definierbare - EINEINdeutige -Metrische -           























                                                    allumfassende WELT der Technik 























  zusätlich bedeutet der Zollstock für mich "2000" Jahre nach Christus
























Hand-                manus-  als     Tast-, Greif- und             Kampforgan



























                   Die Hand die sanft streichelt - kann auch den Tod bringen
























     Viele andere SEMIOTISCHE Zeichen in meiner "Welt" können sie























unschwer selbst deuten -               denn in meiner EIGENSCHAFT als





















 





















  Pädagoge versuche ich ALLES leicht verständlich zu   GESTALTEN





















 





















 





















denzlingen, den 1.04.2008

































seit           35           Jahren         arbeite     ich  in           Intervallen     die           meisten      arbeiten       sind                        um      die  weihnachts - und osterzeit                               entstanden 
































--------------------K R E A T I V - Phasen--------------



































Arbeit-in-TRADITION-Schwitters-Beuys-Kienholz-Göltenboth-Kiefer
































-wenn ich den Blues oder die STONES -nicht mehr höre-trägt mich die   POESIE -Kafkas- oder  von JOACHIM RINGELNATZ


































Geb.21.5.56 in Karlsruhe

































Fachlehrer für Kunst und Technik seit 1978

























Studium und Freundschaft mit und bei Dieter Göltenboth - langjähriger Bundesvorsitzender des Bundesverbandes Bildender Künstler
























Seit 1987 im Bundesverband Bildender Künstler Südbaden,

































tätig an der Albertschule Förderschule Ihringen,

































viele Arbeiten befinden sich in öffentlichem































und privaten Besitz































Ankäufe : Regierungspräsidium Freiburg,































Uniklinik Freiburg,































zahlreiche Einzeil- und Gruppenausstellungen
































ehemaliger Vorsitzender des Kunstvereines

































Löffingen e.v.,








Ehrenamtliche Tätigkeit bei der Museumspädagogik




Museum für Neue Kunst -  Freiburg





 





 





Ehrenamtliche Tätigkeiten in Vorschul-Einrichtungen





 





Freiburg und Denzlingen








































Projektleiter innerhalb regionaler und deutsch-französischen
























Kunstprojekten mit  Kindern und Jugendlichen

























Leiter von Deutsch-Französischen Performanceprojekten mit
























Jugendlichen und Kinder






















 





















Regionale Ausstellungen, und Erwachsenenpädagogik z.B.





















 





















 






















"Kaiserstuhlprojekt"





















Vernissage am dienstag, dem 6.mai 2008 um 19.00 uhr





















im historischen saal der albertschule ihringen





















 





















 





















"Ausstellung Denzlingen Rathaus"





















Vernissage am freitag, dem 18.april 2008





















im rathaus in denzlingen bei freiburg





















ausstellungsdauer vom 18.April bis 8.Mai 2008





















 





















 





















Deutsch - Französisches Kunstprojekt im Jahr 2009





















zusammen mit Herrn Helmut Lutz , Breisach





















 





















 













ABACUS - and -wetter-und the furl-american homepage - any - be quiet - ABACUS







Stand : 18.4.2008


































 













































 













































 











































 










































 


 
 
 
 
Joachim Walz: Herr Minister Rau  (links)  und  joachim  walz  (rechts) ganz in weiß ANNE FRANK mit freundlicher Genehmigung des Herrn Minister ( CDU )
Herr Minister Rau (links) und joachim walz (rechts) ganz in weiß ANNE FRANK mit freundlicher Genehmigung des Herrn Minister ( CDU )
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