Die schwarze Ikone ( Malewitsch) neu interpretiert



Margarita Siebke, ich malt seit 2004. Ihre Malerei begann mit einer orthodoxen Ikone, die
sie in einem  Kloster  malte. Neuerdings wendet sie sich wieder der sakralen Malerei zu,inspiriert vom schwarzen Quadrat.

Ihre Ausbildung hat sie an der Kunstwerkstatt Mainz absolviert.

Vorher war sie Pfarrerin in verschiedenen Gemeinden. 


Während ihrer Ausbildung zur Künstlerin, beschäftigte sie sich mit Kasimir Malewitsch und seinem schwarzen Quadrat. In Auseinandersetzung mit diesem Quadrat, malte sie eins, fügte aber in seine Mitte die goldenen Buchstaben
S.D.G. d.h. Soli Deo Gloria ein, ein Kürzel das
 Johann Sebastian Bach unter seine Partituren schrieb. Wie es  auch sonst im Barock üblich war.

Durch

diese Veränderung wird das Schwarze Quadrat, das auch "die Ikone der
abstrakten Kunst" genannt wird, in seiner Bedeutung grundlegend
gewandelt und vertieft.


Doch
trotz dieser Verwandlung blieb ihrdas Quadrat unheimlich

 Erst jetzt, 10 Jahre später, beginnt sie seinen Wert zu verstehen.

Der Ort an den diese abstrakte Ikone gehört, ist der Anfang. Es beschreibt den Zustand der Welt vor aller Schöpfung. Aus ihm entfaltet sich die Welt. Das möchte ich malerisch nachvollziehen, indem ich die Bibel mit ihren Bildern, die Welt, aus diesem Quadrat entfalte




 
 
 
 
Margarita Siebke: Eine Taube schwebt durch das schwarze Quadrat
Eine Taube schwebt durch das schwarze Quadrat
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